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Landesgartenschau Höxter 2023

Als imma­terielles Kul­turerbe sind die Flechtheck­en ein prä­gen­des Ele­ment der Nieheimer Kul­tur­land­schaft. In Work­shops  gibt der Heimatvere­in Nieheim — AK Flechtheck­en — einen Ein­blick in die Tra­di­tion und die Geschichte der Flechtheck­en. His­torische Quellen bele­gen diese schon für das Jahr 1650. Seit 2018 sind die Flechtheck­en im Inven­tar Imma­terielles Kul­turerbe von Nor­drhein-West­falen und der UNESCO eingetragen.

Der Heimatvere­in verdeut­licht, dass die Flechtwerke auf­grund ihrer Tech­nik zu wahren Kunst­werken wer­den und dabei noch zahlre­iche Vorteile bieten. Neben dem Kli­ma­ef­fekt schützen Heck­en den Boden vor Windero­sion und haben eine küh­lende Wirkung. Ein Dür­re­som­mer richtet in ein­er heck­en­re­ichen Agrar­land­schaft weniger Schaden an. Von Heck­en prof­i­tieren auch viele Tiere und Pflanzen, für die Heck­en Leben­sraum und Verbindungs­glied zwis­chen Biotopen sind.

Das Thü­nen-Insti­tut — thuenen.de — ist überzeugt: „Es gibt kaum eine Kli­maschutz­maß­nahme im Agrar­bere­ich, mit der auf so wenig Fläche so viel Effekt erziel­bar ist.“

Geschützt und weit­ergegeben wird das imma­terielle Kul­turerbe durch den Heimatvere­in Nieheim e.V.. Ehre­namtliche Helferin­nen und Helfer, Heimatpfleger haben sich zur Auf­gabe gemacht, die Heck­en zu pfle­gen und das Wis­sen an jün­gere Gen­er­a­tio­nen weiterzugeben.

Fotos: BHU / webkon­di­tor­ei UG